Am Sonnabend,  den 06.11, fand das 3. Regionalliga-Turnier der Rugbyfrauen in der Division Nord-Ost statt. Auch die Spielerinnen der Spielgemeinschaft Rostock/Berliner SV/Berliner RC waren motiviert und mit vollem Kader dabei.

Auf der Rugby-Sportanlage des gastgebenden Berliner SV konnten wieder einige Rostocker Spielerinnen ihre ersten Spielerfahrungen überhaupt machen.

In der Vorrunde trafen die Damen der SG auf den FC St. Pauli sowie den RK03 Berlin. Dabei gab es für die Damen-SG insgesamt zwei deutliche Niederlagen. Gegen die erfahrenen Teams aus Hamburg und Berlin musste sich Damen-SG erst lange Zeit auf dem Spielfeld finden. Die fehlende Abstimmung im neu zusammengesetzten Team der SG ermöglichte einen 30:0 Sieg für St. Pauli sowie ein 46:0 für den Rugby Klub Berlin. Ohne eigene Punkte ging es dann in die Platzierungsspiele.

Dort trafen die Damen dann zuerst auf die SG Lübeck/Kiel/Flensburg. In einer überaus sehenswerten und spannenden Partie konnten die erste beide Versuche des Tages erzielt werden. Zudem arbeitete sich die SG Rostock/Berlin mehrfach bis kurz vor das Malfeld der Mannschaft aus Schleswig-Holstein. Doch es war wie verhext: Entweder beste Chancen wurden nicht genutzt oder der Schiedsrichter hatte eine Regelwidrigkeit erkannt. So erspielte sich die SG Lübeck/Kiel/Flensburg insgesamt 27 Punkte und gewann schlussendlich mit 27:14.

Im letzten Spiel gegen den Hamburger RC sollte dann endlich der erste Sieg des Tages eingefahren werden. Doch das Team von der Alster war noch eine Nr. zu groß. Mit 27:0 gewannen die Hamburgerinnen deutlich und verdient gegen tapfer kämpfende Damen der SG Rostock/Berlin.

Die Rostocker Spielertrainerin Johanna Vick fand nach dem Turnier nur aufmunternde Worte für das unerfahrene Team: „Punktetechnisch hat es für einen Sieg an diesem Tag leider nicht gereicht, jedoch konnte die Mannschaft weiter zusammenwachsen. Es war super zu sehen, wie sich die Mädels von Spiel zu Spiel gesteigert haben.“

Am Ende des Tages fand sich die SG auf dem 7. Platz wieder und geht nun voller Motivation ins Wintertraining, um bei den kommenden Turnieren wieder mehr  Punkten erzielen zu können.